Leselandschaft

Auf der folgenden Seite wollen wir Ihnen AutorInnen-Portraits, aber auch interessante Informationen aus der Welt der Bibliotheken und Einrichtungen, die sich mit Lesen und Büchern beschäftigen sowie Initiativen zum Thema Lesen oder aus dem Kulturbereich und vieles mehr vorstellen.

 

 

Kinder freuen sich über jede Form der Leseförderung!

Dipl.Päd. Heike Lang, M.A., hat im Rahmen ihrer Forschungsarbeit das Leseverhalten 11- bis 14-Jähriger Kinder/Jugendlicher an zwei Neuen Mittelschulen in Graz untersucht. Erhoben wurden mittels Fragebogen u.a. die Lesehäufigkeit und Lesemotivation, der Bücherumfang zu Hause oder auch etwaiger Migrationshintergrund; des Weiteren wurden geschlechtsspezifische Auswertungen vorgenommen. Herausgekommen ist, dass die meisten Kinder dieser Altersgruppe gerne aus Spaß Bücher lesen. Die Lust am Lesen ist somit vorhanden – und dies gilt es, mit geeigneten Maßnahmen auszubauen.

 

Das Lesekompetenztraining, welches Heike Lang an den zwei Schulstandorten durchgeführt hat, brachte enorme Steigerungen hinsichtlich der Lesekompetenz, der Lesemotivation und im Bereich des sinnerfassenden Lesens. Die Gründung von Leseclubs an den beiden Schulstandorten sowie die Einführung eines Lesepasses wurden SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und Schulleitern sehr gut angenommen; auch jene Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache profitierten enorm von diesem Angebot.

 
Eine Übersicht zur Forschungsarbeit finden Sie hier zum Download.

Heike Lang (heike.lang@schule.at) steht auch für Lesekompetenztrainings zur Verfügung und unterhält in Graz ein Korrektur- und Schreibbüro

 

 

EsgibtsoTagedaholtmandieSternevomHimmel

Die mehrsprachige "Regenbogen-Gruppe" im Kindergarten Wagna hat über Piktogramme eine ganz eigene Art der Kommunikation entwickelt, die schlussendlich ins Philosophieren überging und in einem von den Kindern gestalteten Bilderbuch endete. Brigitte Hütter, Kindergarten- und Reggiopädagogin, leitet seit drei Jahren die Regenbogengruppe. Die Gruppe der Drei- bis Vierjährigen besteht zu 45 Prozent aus Kindern mit einer anderen Erstsprache als Deutsch. So wurde ein neues Konzept erarbeitet: „Die Kinder haben eher auf Schriftzeichen reagiert und so habe ich Piktogramme zur Orientierung entwickelt.“  

 

Buchstabenwerkstatt

 

Mit der Zeit entstanden ein Buchstabenprojekt, dann eine Buchstabenwerkstatt, die zur Schreibwerkstatt wurde. Die Kinder kommunizierten mit Schriftzeichen, Bildern, Piktogrammen; Sprache und Kommunizieren bekamen einen hohen Stellenwert, Mehrsprachigkeit wurde zu einem zentralen Erlebnis“. Das Projekt „Philosophieren mit Kindern“ hat sich sukzessive entwickelt und in seiner Eigendynamik alle überrascht.

Aus einer Bücherkiste mit Bilderbüchern zum Thema Gefühle und Stimmungen haben die Kinder immer wieder Heinz Janischs Buch „Es gibt so Tage“ hervorgeholt, in dem Protagonistin Merike mit ihrem Stoffhasen im Bett liegt und sich Geschichten ausdenkt. Das animierte die Kinder in der Regenbogengruppe, sich selbst Geschichten auszudenken und den Satzbeginn „Es gibt so Tage...“ zu vervollständigen. Die Idee, ein eigenes Buch zu gestalten, entstand.

 

Gedankenexperimente

 

Als Methode wählte Hütter die „Hundert Sprachen der Kinder“ gemäß der Reggiopädagogik. Aufgrund der sprachlichen Herausforderungen für die jungen AutorInnen werden die Geschichten mit den Familien in der Erstsprache gelesen – z.B. auf Albanisch und Tschetschenisch. Für die Kinder ist das ein wertvolles Erlebnis. Nach einem Lesepicknick mit der Schule wird eine Erzähldecke „installiert“ – und damit ein Ritual fürs Lesen, Zuhören und Philosophieren geschaffen. Mit Gedankenexperimenten „Was wäre wenn,...“ und mittels des sokratischen Dialogs beschäftigt man sich z.B. intensiv mit dem Thema: Warum können Menschen nicht fliegen? Wie machen es die Tiere? Wie machen es die Menschen? War das immer schon so?

 

esgibtsotagepost

 

Im Theateratelier entstehen Figuren, Geschichten werden nachgespielt. Mit Hilfe eines Regiebuchs werden Szenen von den Kindern dargestellt, fotografiert und als Ganzes dokumentiert. „Die Kinder konnten sich so gut in die Szenen einfühlen, dass ich sie daran erinnern musste, zu atmen, und dass der Turnsaal eigentlich nicht unter Wasser steht“, schmunzelt Hütter. Auch die Eltern können ihre Gedanken in der Elternecke zu Papier bringen. Die Kinder nennen das „esgibtsotagepost“ und freuen sich über „die wertvolle Bestätigung für ihre Arbeit von Mama und Papa“.

Schlussendlich blicken alle voller Stolz und Freude auf zwei Werke: In einem Buch gestaltet jedes Kind eine Seite mit seiner Geschichte, im zweiten finden sich die Foto-Illustrationen der gespielten Szenen.

 

(gekürzter Artikel von Mag.a Elke Jauk-Offner für das "ZweiUndMehr"-Magazin, Ausgabe 13, 2012).

 

Das Projekt der "Regenbogen-Gruppe" wurde 2012 für die Shortlist des PHILIPP Lese-Awards nominiert.

 

 

Wer vom meterlangen Buchdrachen weiß, kennt auch Sigrid Sonberg

Geboren 1953 in Graz, aufgewachsen in der Weststeiermark u. Graz. Besuch einer berufsbildenden höheren Schule, danach Arbeit in kommerzieller Ausrichtung (1973–1991).

Als Schlüssel zu einer anderen Welt erwies sich die allein gelebte Erziehungszeit ihrer beiden Kinder. Inspiriert von der besonderen Lebensumgebung einer nahezu unberührten Natur entstanden die ersten Texte. Für ihr Märchen „Der Glücksdrache“ erhielt sie den steirischen Jugendliteratur - Förderpreis 1995/96. Es folgten Leseveranstaltungen landesweit an Schulen, Sigrid Sonberg entwickelte ihr Lesetheater und ist damit ab 2000 unterwegs: mit dem meterlangen Buchdrachen von Schule zu Schule in der Steiermark; oft auch mit Schreib- und Buchwerkstätten. In diesem Zusammenhang wurde sie später (bis 2008) Kooperationspartnerin des Bildungsressorts.

 

Die sensible Tätigkeit des Schreibens und das Wirken an vielen verschiedenen Orten führten (ab 2007) zu eigenen literarischen Projekten mit regionalem Bezug: Die Wiederverzauberung der Steiermark, Ursprungslegende und Schritte nach Übermorgen.

Mit dem ihr eigenen Sprachstil versteht es die Autorin, naturwissenschaftliche und historische Fakten, fantasievoll erweitert zu spannenden Handlungen zu verknüpfen. Die von ihr entwickelte Idee dieser Art von „Heimatsagen“ stellt eine reizvolle Kombination von Fantasy- und Legendenliteratur dar (Lieselotte Gypser)

 

Weitere Bücher: Der Glücksdrache, Der kleine Bär Kugelrund, Die Straße der Verwandlung, Federweiß und Pulverschwarz, Der Riese Kawang, Wunschjuwelen, In den Sümpfen von Dunkelfern, Kohlenglanz und Diamantenschatten, Sonnenwind u.a.

 

2010 erschien Die Schnürlmäuse, ein innovatives Leseerlebnis für Zwei mit spezieller Lesemethode und Programm.

 

Aktuell:Tobias und der Energieschatz. Mit ihrer Idee des Energiebuches und der besonderen Entstehung desselbigen gehört sie zu den PreisträgerInnen des Education Award EDUARD 2012, vergeben von der Zeitung Die Presse und dem Stromanbieter Verbund in Kooperation mit dem Unterrichtsministerium.

 

Die Autorin steht gerne für Schulveranstaltungen, Schreibworkshops/Buchwerkstätten und Lesungen zur Verfügung!

 

Kontakt: sonberg@utanet.at, www.sonberg.at   

 

 

Leseoffensive im Elternbrief des Landes Steiermark

Wir freuen uns sehr, nun auch mit lesepädagogischen Tipps für die Altersstufen 0-12 Monate, 1-3 Jahre und 4-6 Jahre im neu konzipierten Steirischen Elternbrief (Referat Familie, Fachabteilung 6A) für junge Eltern vertreten zu sein!Infos zur Bestellung sowie die Inhalte zum Download finden Sie auf der Website der Steiermärkischen Landesregierung.  

 

 

Books4Life Graz – Karitative Hilfe durch den Verkauf von Second Hand - Büchern

„Books4Life Graz - Karitativer Buchladen“ wurde  Anfang 2010 von Grazer Studierenden nach Vorbild eines Konzepts aus den Niederlanden als karitativer Verein gegründet. Die Aufgabe von Books4Life Graz ist das Sammeln von Bücherspenden und deren Verkauf als preiswerte Second Hand-Literatur in einem eigenen Shop. Viele Werke werden so vor dem „Bücherhimmel“ oder einem einsamen verstaubten Schicksal im heimischen Bücherregal bewahrt. Da Books4Life Graz ausschließlich von Freiwilligen betrieben wird, ist es möglich 90% des Umsatzes unkompliziert und direkt an soziale Projekte weiterzugeben. Neben fixen Partnerorganisation wie Amnesty International und Volkshilfe Graz wurde als regionale Einrichtung 2010 VinziHelp ausgewählt, rund € 3.300 gingen an diese Organisationen.

 

Der Books4Life-Shop beherbergt mittlerweile einen Bestand von über 3.500 Büchern und befindet sich in der Hauptbibliothek der Karl-Franzens-Universität Graz. Die Spannbreite der Bücher reicht von wissenschaftlicher Fachliteratur über Sachbücher, Kinderbücher und fremdsprachiger Literatur bis hin zu Romanen aller Art. Sämtliche Bücher können auch via Internet bestellt werden (auf www.books4life.at). Books4Life Graz zählt aktuell 50 Mitglieder. Das Projekt erfreut sich großer Beliebtheit, die Idee eines karitativen Buchladens wird vor allem von Studierenden sehr positiv aufgenommen und wird auch seitens der Grazer Universität tatkräftig unterstützt.

 

Onlinebücherkauf:

Bestellmöglichkeit via Online-Bücherliste unter http://www.books4life.at/files/upload/B4L-Buchliste.pdf, per Mail an bestellung@books4life.at!

 

Öffnungszeiten:

Montag-Donnerstag: 15.00-17.00

Zusätzlich Mittwoch: 10.00-12.00

Jeder erste Montag im Monat: Late Night Shopping bis 19.00

 

Informationen und Kontakt:

info@books4life.at, www.books4life.at, www.books4life.nl

www.facebook.com/books4life

www.twitter.com/Books4LifeGraz

 

Books4Life-Shop: Universitätsbibliothek Graz, Universitätsplatz 3, 8010 Graz

 

geschichtenbox.com - 1001 Geschichten auf einen Klick!

Wie die Leseoffensive will auch die Initiative Vorlesen von Folke Tegetthoff das Erzählen und Vorlesen in den Mittelpunkt stellen - in diesem Zusammenhang wurde das Projekt geschichtenbox.com ins Leben gerufen, eine interaktive Plattform, auf der man nach Erwerb eines Jahresabonnements jeden Tag eine Geschichte bzw. 365 Geschichten im Jahr per E-Mail zugeschickt bekommt oder sich selbst aussuchen kann. Die Datenbank umfasst mittlerweile unzählige Geschichten von beliebten Kinderbuchautoren auf Deutsch und Englisch und bietet auch die gezielte Suche nach Alter des Kindes, Themen, Lesedauer, AutorIn etc. Eine tolle Möglichkeit für Schulen, Bibliotheken, Kindergärten, Familien, tagtäglich mit neuen Vorlesegeschichten für ihre Kinder versorgt zu werden!

 

Kulturnavi Steiermark

Eine virtuelle Reise durch das Kulturland Steiermark bietet das von der Kultur Service Gesellschaft Steiermark erstellte österreichweit einzigartige Projekt, das steirische Kulturvereine und -institutionen sowie KünstlerInnen und Kulturschaffende auf einer Plattform im Internet präsentiert. Auch die steirischen Bibliotheken dürfen als Anbieter unverzichtbarer kultureller Leistungen nicht fehlen und wurden ebenso in die digitale Landkarte eingespeist... ähnlich einem Navigationssystem kann nach Orten, Kulturkategorien gesucht werden oder auch eine individuelle kulturelle Route durch das Bundesland vorgeschlagen werden. Sehen Sie selbst unter www.kulturnavi.at!

 

Biblioburro

Der Biblioburro (dt. Biblio-Esel) ist eine fahrende Bibliothek, die vom Rücken von zwei Eseln, Alfa und Beto, herunter Bücher an KundInnen, vor allem Kinder, in entlegenen ländlichen Gebieten verleiht. Das Projekt wurde von Luis Soriano in La Gloria, Kolumbien ins Leben gerufen. Von Beruf Grundschullehrer, entwickelte Soriano die Projektidee nachdem er erlebt hatte, dass Lesen die Macht hatte, seinen SchülerInnen durch Konflikte und bei Problemen zu helfen.

In den späten 1990ern begann Soriano, mit einer tragbaren Bibliothek, die mit 70 Büchern startete, zu den Gemeinden im kolumbianischen Hinterland zu reiten und Kindern vorzulesen und Bücher zu borgen.

Nach einer Flut von Bücherspenden hat sich Sorianos Büchersammlung mittlerweile auf 4.800 Exemplare erweitert. Der Bau eines kleinen Bibliotheksgebäudes, gestiftet von einer lokalen Finanzgesellschaft, ist im Gange.

 

Finden Sie hier einen Artikel der New York Times oder ein Video über den Biblioburro.

Einige (Kinder)Bücher sind schon über den Biblioburro erschien, wie z.B. jenes von Jeanette Winter (2010): Biblioburro: A true story from Columbia. New York: Beach Lane; oder von Monica Brown: Waiting for the Biblioburro, das im Juli 2011 bei Random House erscheinen wird.

 

Bibliothek der Fachstelle für Suchtprävention VIVID

Die Fachbibliothek zum Thema Sucht und Suchtprävention in der Steiermark!

VIVID, die Fachstelle für Suchtprävention, ist für alle Steirerinnen und Steirer zentrale Anlaufstelle für Informationen rund um die Themen Sucht und Suchtvorbeugung und bietet mit ihrer Fachbibliothek, die seit Herbst 2006 Mitglied des Österreichischen Büchereiverbands ist, ca. 1.300 Bücher zu diesen und verwandten Themen.

 

Die Bibliothek umfasst:

aktuelle Fachliteratur rund um Sucht und Suchtprävention, legale und illegale Substanzen, Gesundheitsförderung, Behandlung und Therapie, Sucht- und Drogenpolitik, Verhaltenssüchte, u.v.m.,

pädagogisch-entwicklungspsychologische Fachliteratur sowie viele

pädagogisch wertvolle Kinderbücher;

Unterrichtsbehelfe und Arbeitsmaterialien;

Informationsbroschüren, Flyer, Plakate und Freecards;

Videos und DVDs zum Thema Sucht.

 

Während unserer Öffnungszeiten beraten wir unsere Besucherinnen und Besucher gerne bei der Auswahl geeigneter Literatur und Arbeitsmaterialien und informieren zu unseren vielfältigen Informationsbroschüren und Angeboten.

Ein Rechercheplatz in der Bibliothek in der Zimmerplatzgasse 13/I in Graz sowie die Online-Recherche stehen zur Verfügung; zusätzlich wird für Mitglieder der Buchversand angeboten.

Interessierte finden auf der VIVID-Hompepage wöchentlich einen Buchvorschlag sowie immer wieder aktuelle Lesetipps, die VIVID-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter persönlich vorstellen und empfehlen.

Ausgewählte Lektüre zum Thema Suchtprävention im Kindes- und Jugendalter finden haben wir im Rahmen unserer Themen-Buchtipps auf der Leseoffensive-Website für Sie zum Download bereitgestellt.

 

Kontakt:

Nina Unterweger, BSc, MA

T 0316 / 82 33 00 DW 1
E info@vivid.at

 

Öffnungszeiten:

Montag, Mittwoch und Donnerstag: 14.00 bis 17.00 Uhr

Dienstag und Freitag: 9.00 bis 12.00 Uhr.

 

 

Bibliothek digital

Die Grazer Stadtbibliotheken haben ihre Services erweitert: Seit April 2009 bietet die Homepage www.stadtbibliothek.graz.at ein weiteres Angebot für jene NutzerInnen, die unabhängig von Öffnungs- und Tageszeiten über das Internet auf das Medienangebot zugreifen wollen. Eine Vielzahl von digitalen Medien (eBooks, eAudio, eMusic, eVideo und ePaper) kann schnell und kostenlos auf den eigenen PC geladen werden; am Ende der Leihfrist erlischt die Nutzbarkeit. Die Mediengruppen sind in Kategorien wie Kinder-, Jugendbücher, Schule und Lernen, Sachbücher, Belletristik unterteilt.

Die Medien stehen allen NutzerInnen mit gültigem Bibliotheksausweis der Graze Stadtbibliotheken zur Verfügung.  

 

Neue Bibliothek in Langenwang eröffnet

In der Marktgemeinde Langenwang wurde am Freitag, den 17. April 2009 im Rahmen der "Bunten Lesewochen Steiermark" die neue Bibliothek in der Hochschloßstraße 1a, im Gebäude der ehemaligen Post eröffnet. Bereits am Vormittag  gab es für die Kinder vom Kindergarten, für die Volks- und Hauptschüler ein abwechslungsreiches Programm, wie lustiges Rätselabenteuer, Grosse lesen den Kleinen vor und ein Bücherquiz. Am Nachmittag wurde die Bevölkerung von Langenwang zur Besichtigung eingeladen. Bei der feierlichen Eröffnung wurden von Kulturreferent Vzbgm. Rudolf Hofbauer die zahlreichen Ehrengäste begrüßt. Die Leiterin der Bibliothek Maria Rinnhofer berichtete, dass es rund 3000 Bücher aus Ausleihen gibt, rund 150 Bücher werden pro Jahr neu angekauft. Die  Bibliothek hat jeden Montag und Donnerstag von 16 bis 19 Uhr geöffnet. Den Baubericht brachte Arch. DI Andreas Pajduch und dankte dabei den ausführenden Firmen für die geleistete Arbeit. Bürgermeister Max Haberl sprach in seinen Worten über die gute Zusammenarbeit mit dem Direktor der steirischen Lesezentrums Johannes Zabini und eröffnete dann offiziell die neue Langenwanger Bibliothek. Direktor Johannes Zabini gratulierte zur neuen Bibliothek  und las im Anschluss heitere Kurzgeschichten „Selten so gelacht“, es war ein lustiger Leseabend. Die Eröffnungsfeier wurde von einem Querflötenensemble der Musikschule Langenwang umrahmt, das gute Buffet, „die gesunde Jause“ wurde von den Schülern der Hauptschule unter der Leitung von  Fachlehrerin Waltraud Voit zubereitet. Alle Gäste und Besucher sind von der neuen Bibliothek begeistert (Maria Rinnhofer).

 

Regionalstelle Weiz der steirischen entwicklungspolitischen Mediathek

Die Regionalstelle der steirischen entwicklungspolitischen Mediathek bietet Medien zu Themen wie Globalisierung, Menschenrechte, Weltreligionen, Ernährung, Fairer Handel, fremde Kulturen etc. Mit ihren zwölf steirischen Mitgliedorganisationen ist die Mediathek DIE Drehscheibe für Information, Austausch und Begegnung zu globalen Fragen. Regelmäßig werden auch Veranstaltungsreihen wie "Weltcafé" und "Weltkino" stattfinden.

Die Regionalstelle Weiz hat am 28. März 2009 eröffnet und ist in die Bücherei Weberhaus integriert. Die Mediathek kann im Rahmen folgender Öffnungszeiten genutzt werden: Di, Do und Fr von 15:00 bis 18:00 Uhr und Mi von 9:00 bis 13:00 sowie von 15:00 bis 18:00 Uhr. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Grenzlandbibliothek Eibiswald

Wer sich mit Kultur etwas "zurückgezogener" beschäftigen möchte, hat in Eibiswald die Möglichkeit, aus 10.000 Büchern und Zeitschriften der Grenzlandbücherei Eibiswald zu wählen. Zuerst eher als "Geheimtipp"wahrgenommen, führten mittlerweile großzügige Öffnungszeiten und viel Engagement dazu, dass sich die Bücherei immer mehr zum beliebten Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt. Seit einigen Jahren kommen auch der Kindergarten, die Volksschule und die Hauptschule Eibiswald regelmäßig in Begleitung ihrer LehrerInnen in die Grenzlandbücherei. Die vielfältigen Veranstaltungen wie die jährliche Adventfenster-Eröffnung oder die Vorlesestunden für die Kleinen werden gerne angenommen.

 

Öffnungszeiten:

Mittwoch von 07.00 - 14.00 Uhr

Donnerstag von 16.00 - 19.00 Uhr

Samstag von 09.00 - 12.00 Uhr

jeden 1. Sonntag im Monat von 09.00 bis 11.00 Uhr

 

Kontaktdaten

Gertrude Kröll, Eva Brauchart

Eibiswald 27
8552 Eibiswald
03466/47049
buecherei@eibiswald.steiermark.at

 

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"Es gibt ein Lesen, das übergeht in ein Lauschen; auf ein solches Lesen bin ich aus." (Peter Handke)